Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Klick Digital GmbH
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Klick Digital GmbH, [Anschrift einfügen], (nachfolgend „Klick Digital“, „wir“ oder „uns“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“ oder „Sie“) über die von uns erbrachten Leistungen im Bereich digitaler Sichtbarkeit, Lead-Generierung und Umsatzsteigerung. Sie gelten für alle Verträge, die wir mit unseren Kunden schließen, unabhängig davon, ob diese unter Nutzung der Website https://klickdigital.de/, per E-Mail, telefonisch, mündlich oder in anderer Weise zustande kommen.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB; besondere Regelungen für Verbraucher sind ausdrücklich als solche gekennzeichnet. Im Zweifel richten sich unsere Leistungen jedoch primär an Unternehmer (B2B-Kunden).
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir haben ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Begriffsbestimmungen
Unter „Unternehmer“ ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft zu verstehen, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
„Verbraucher“ ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
„Leistungen“ sind insbesondere Webdesign- und Webentwicklungsleistungen (einschließlich Eigenentwicklungen sowie auf Basis von WordPress, Webflow, TYPO3, WooCommerce, Shopify, Shopware), Suchmaschinenoptimierung (SEO), lokale bzw. Geo-Sichtbarkeit (GEO, insbesondere Google Maps/Local SEO), Maßnahmen zur Positionierung in KI-basierten Suchsystemen (u.a. ChatGPT, Perplexity, Gemini), Suchmaschinenwerbung (SEA), Social-Media-Marketing (insbesondere LinkedIn, organic und paid), Marketing-Beratung einschließlich BAFA-zertifizierter Beratung sowie sonstige Leistungen zur Steigerung der digitalen Sichtbarkeit, zur Lead-Generierung und zur Umsatzsteigerung des Kunden.
„Visibility Funnel“ bezeichnet unser strategisches System mit den Stufen „Fundament“, „Reichweite“ und „Vertrauen“, auf dessen Grundlage wir individuelle Strategien zur Steigerung der Sichtbarkeit, Anfragen und Umsätze unserer Kunden entwickeln und umsetzen.
„Projektleistungen“ sind in sich abgeschlossene Leistungen mit werkvertraglichem Charakter (z.B. Erstellung oder Relaunch einer Website / eines Onlineshops).
„Retainer-Leistungen“ sind laufende Betreuungsleistungen, insbesondere im Bereich SEO, GEO, SEA, Social-Media-Marketing (z.B. LinkedIn) oder Wartung von Websites.
§ 3 Vertragsschluss
- Unsere Darstellungen auf der Website https://klickdigital.de/ sowie unsere sonstigen Präsentationen und Beschreibungen stellen kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden dar (invitatio ad offerendum).
- Der Vertrag kommt regelmäßig wie folgt zustande:
- Wir unterbreiten dem Kunden auf Basis seiner Anfrage ein individuelles schriftliches oder elektronisches Angebot (z.B. per E-Mail), in dem Leistungsumfang, Vergütung und sonstige wesentliche Konditionen beschrieben sind. Die Annahme des Angebots durch den Kunden erfolgt durch Gegenzeichnung, ausdrückliche Annahmeerklärung (z.B. per E-Mail) oder konkludent durch Beauftragung bzw. Inanspruchnahme der Leistungen.
- In bestehenden Geschäftsbeziehungen kann der Vertrag ausnahmsweise auch durch mündliche Beauftragung zustande kommen, wenn wir die Beauftragung anschließend in Textform bestätigen und der Kunde dem nicht unverzüglich widerspricht.
- Soweit auf unserer Website oder in anderen elektronischen Systemen Bestell- oder Kontaktformulare verwendet werden sollten, gibt der Kunde durch Absenden des Formulars ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Wir können dieses Angebot innerhalb von 14 Tagen durch ausdrückliche Annahmeerklärung in Textform annehmen.
- Änderungen und Ergänzungen des Vertragsinhalts bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Bestätigung durch uns in Textform.
§ 4 Leistungsgegenstand, Leistungsbeschreibung
- Gegenstand unserer Leistungen ist die Konzeption, Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Steigerung der digitalen Sichtbarkeit des Kunden, insbesondere durch:
- Analyse des bestehenden Online-Auftritts des Kunden (Website, Onlineshop, Social-Media-Kanäle etc.),
- Entwicklung einer individuellen Sichtbarkeits-Strategie (Visibility Funnel: Fundament – Reichweite – Vertrauen),
- Konzeption, Erstellung, Anpassung und Optimierung von Websites und Onlineshops,
- Erstellung, Planung und Umsetzung von SEO-, GEO- und SEA-Maßnahmen,
- Planung und Umsetzung von Social-Media-Marketing-Maßnahmen (insbesondere auf LinkedIn),
- laufendes Monitoring, Reporting und Optimierung der vereinbarten Maßnahmen,
- Marketing-Beratung, einschließlich gegebenenfalls BAFA-zertifizierter Beratung.
- Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung und etwaigen dazugehörigen Anlagen (z.B. Pflichtenheft, Leistungsplan, Content-Plan). Nur diese Unterlagen sind für den Umfang der geschuldeten Leistungen maßgeblich.
- Unsere Leistungen haben je nach Vereinbarung dienstvertraglichen oder werkvertraglichen Charakter:
- Webdesign- und Entwicklungsprojekte (z.B. Erstellung einer Website / eines Onlineshops) sind in der Regel werkvertragliche Leistungen, bei denen wir die Herstellung des vereinbarten Werks schulden.
- Laufende SEO-, GEO-, SEA-, Social-Media-, Beratungs- und ähnlichen Leistungen sind in der Regel Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB; wir schulden insoweit eine fachgerechte, dem Stand der Technik und den vereinbarten Standards entsprechende Tätigkeit, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z.B. bestimmte Rankings, Sichtbarkeitswerte, Lead- oder Umsatzzahlen).
- Wir schulden insbesondere keine bestimmten Ranking-Positionen in Suchmaschinen (z.B. Google, Bing), keine konkrete Sichtbarkeit in KI-basierten Suchsystemen (z.B. ChatGPT, Perplexity, Gemini), keine bestimmte Zahl von Leads, Anfragen oder Umsätzen sowie keine bestimmte Performance von Werbekampagnen. Hierbei handelt es sich stets um unverbindliche Zielsetzungen oder Prognosen, nicht um Garantien.
- Wir schulden keine Hosting-Leistungen. Das Hosting der Website bzw. des Onlineshops erfolgt durch einen vom Kunden ausgewählten Drittanbieter (z.B. Hetzner, ALL-INKL). Wir können den Kunden bei der Auswahl und Einrichtung unterstützen, sind jedoch nicht Vertragspartner des Hostinganbieters und übernehmen keine Verantwortung für dessen Leistungserbringung.
§ 5 Mitwirkungsobliegenheiten des Kunden
- Der Kunde ist verpflichtet, alle zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung erforderlichen Mitwirkungen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zu erbringen. Hierzu zählen insbesondere die rechtzeitige Bereitstellung von Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Marken, Produktdaten, Zugangsdaten etc.), Informationen, Freigaben und Entscheidungsvorgaben sowie die Benennung entscheidungsbefugter Ansprechpartner.
- Vom Kunden bereitgestellte Inhalte und Materialien müssen in einer für die vereinbarte Leistungserbringung geeigneten Form vorliegen (z.B. Dateiformate, Auflösung, Strukturierung). Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund unzureichender oder verspäteter Mitwirkung, verlängern sich vereinbarte Fristen und Termine um den Zeitraum der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit.
- Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte und Materialien keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Design-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechte) verletzen und nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. Der Kunde stellt uns insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung solcher Rechte gegen uns geltend gemacht werden, und ersetzt uns alle hierdurch entstehenden angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
- Der Kunde ist verpflichtet, auf unsere Anfragen und Freigabeersuchen innerhalb einer angemessenen Frist, regelmäßig innerhalb von 7 Werktagen, zu reagieren. Erfolgt keine Reaktion innerhalb der Frist, können wir nach angemessener Fristsetzung mit Hinweis auf die Folgen die weitere Bearbeitung vorübergehend einstellen und/oder eine Anpassung des Zeitplans bzw. zusätzliche Vergütung für etwaige Mehraufwände verlangen.
§ 6 KI-Einsatz und Inhalte
- Je nach Vereinbarung können Inhalte ganz oder teilweise durch den Kunden, durch uns oder unter Einsatz von KI-gestützten Systemen erstellt werden.
- Bei Einsatz von KI-Systemen (z.B. zur Text-, Bild- oder Code-Generierung) weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass KI-generierte Ergebnisse Fehler, Unvollständigkeiten oder sachliche Unrichtigkeiten enthalten können und möglicherweise Rechte Dritter berühren. Auch bei sorgfältiger Auswahl und Konfiguration der KI-Tools kann keine vollständige Fehlerfreiheit oder Rechtskonformität garantiert werden.
- Der Kunde ist verpflichtet, alle von uns bereitgestellten Inhalte – insbesondere KI-gestützte Inhalte – vor ihrer Verwendung eigenverantwortlich auf sachliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit und Branchenkonformität zu prüfen und ausdrücklich freizugeben. Mit seiner Freigabe übernimmt der Kunde die Verantwortung für die Inhalte im Verhältnis zu Dritten, soweit nicht eine Pflichtverletzung von uns vorliegt.
- Für vom Kunden bereitgestellte oder freigegebene Inhalte haftet ausschließlich der Kunde. Wir prüfen solche Inhalte nicht auf rechtliche Zulässigkeit, es sei denn, dies ist ausdrücklich vertraglich vereinbart.
§ 7 Leistungsänderungen, Mehrleistungen
- Änderungs- und Ergänzungswünsche des Kunden hinsichtlich des vereinbarten Leistungsumfangs (Change Requests) bedürfen unserer Zustimmung. Wir werden prüfen, ob die gewünschten Änderungen technisch und zeitlich umsetzbar sind, und dem Kunden gegebenenfalls ein angepasstes Angebot mit Angaben zu zusätzlichem Aufwand, geänderten Fristen und Vergütung unterbreiten.
- Leistungen, die über den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind gesondert zu vergüten. Dies gilt insbesondere für zusätzliche Korrekturschleifen über die vereinbarte Anzahl hinaus, zusätzliche Inhalte oder Funktionalitäten, sowie für Anpassungen, die auf nachträglichen Wünschen des Kunden beruhen.
- Angemessen sind bei Webdesign- und Entwicklungsprojekten regelmäßig 3 bis 5 Korrekturschleifen, soweit im Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist. Weitere Korrekturschleifen gelten als Mehrleistung und werden nach den vereinbarten oder üblichen Stundensätzen abgerechnet.
§ 8 Webdesign- und Entwicklungsprojekte, Abnahme
- Soweit unsere Leistungen werkvertraglichen Charakter haben (insbesondere bei Erstellung oder Relaunch von Websites / Onlineshops), ist der Kunde zur Abnahme der Leistungen verpflichtet, sobald wir die Fertigstellung anzeigen und das Werk im Wesentlichen vertragsgemäß hergestellt ist.
- Wir können dem Kunden Vorstufen (z.B. Wireframes, Designentwürfe, Prototypen, Pflichtenhefte) zur Freigabe vorlegen. Der Kunde hat diese innerhalb einer angemessenen Frist, regelmäßig 7 Werktage, zu prüfen und freizugeben oder unter Angabe konkreter Änderungswünsche zurückzuweisen. Erfolgt innerhalb der Frist keine Rückmeldung, können wir nach vorherigem Hinweis von einer Freigabe ausgehen und die weitere Umsetzung hierauf basieren.
- Nach Fertigstellung stellen wir dem Kunden die Website / den Onlineshop in einer Test- oder Live-Umgebung zur Verfügung und fordern ihn zur Abnahme auf. Der Kunde hat die Leistungen innerhalb von 10 Werktagen auf wesentliche Mängel zu prüfen und uns diese schriftlich oder in Textform anzuzeigen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Mängelrüge und nutzt der Kunde die Website / den Onlineshop produktiv, gilt die Abnahme als erfolgt (Abnahmefiktion), sofern wir hierauf in der Abnahmeaufforderung ausdrücklich hingewiesen haben.
- Geringfügige Mängel, die die Funktionsfähigkeit des Werks nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen den Kunden nicht zur Verweigerung der Abnahme. Sie sind im Rahmen der Gewährleistung zu beheben.
§ 9 SEO, GEO, SEA, Social-Media-Marketing, BAFA-Beratung
- Bei SEO-, GEO-, SEA- und Social-Media-Leistungen schulden wir eine fachgerechte, an den allgemein anerkannten Standards orientierte Beratung und Durchführung der vereinbarten Maßnahmen. Ein bestimmter Erfolg (insbesondere bestimmte Positionen in Suchmaschinen, Sichtbarkeit in KI-Systemen, Klickzahlen, Leads, Anfragen, Umsätze oder Konversionsraten) wird nicht geschuldet.
- Wir haften nicht für Ranking-Veränderungen, Sichtbarkeitsverluste, Sperrungen von Accounts oder Kampagnen, Reichweitenrückgänge oder sonstige Beeinträchtigungen, die auf Änderungen der Algorithmen, Richtlinien oder Systeme von Drittplattformen wie Google, Bing, Meta, LinkedIn, Shopify, Shopware, WordPress, Webflow, ChatGPT, Gemini, Perplexity oder anderen Plattformen oder auf Maßnahmen/Missbrauch durch Dritte zurückgehen, sofern wir diese nicht zu vertreten haben.
- Im Rahmen von BAFA-zertifizierten Beratungsleistungen unterstützen wir den Kunden bei der Beantragung von Fördermitteln und der Durchführung der geförderten Maßnahmen. Wir übernehmen jedoch keinerlei Garantie oder Haftung für die Bewilligung, Höhe oder Auszahlung von Fördermitteln, da hierüber ausschließlich die zuständigen Förderstellen entscheiden.
§ 10 Drittanbieter, Hosting und Plattformen
- Soweit unsere Leistungen auf Angeboten oder Systemen von Drittanbietern beruhen (z.B. Hosting-Provider, CMS-Systeme, E-Commerce-Plattformen, Social-Media-Plattformen, Werbenetzwerke), gelten für deren Leistungen ausschließlich die Vertragsbedingungen der jeweiligen Drittanbieter. Wir sind nicht für die Leistungserbringung der Drittanbieter verantwortlich und haften nicht für deren Verfügbarkeit, Funktionalität oder Änderungen des Leistungsangebots, soweit wir diese nicht zu vertreten haben.
- Ausfälle, Funktionsstörungen oder Änderungen bei Drittanbietern, die unsere Leistungen beeinträchtigen, begründen keine Haftung von Klick Digital, sofern wir die Auswahl und Nutzung der Drittanbieter mit angemessener Sorgfalt vorgenommen haben und uns keine Pflichtverletzung trifft. Wir werden den Kunden in einem solchen Fall über bekannte Änderungen informieren und ihm ggf. Anpassungen oder Alternativen vorschlagen.
- Der Kunde ist für den Abschluss und die Einhaltung der Verträge mit Hosting- und sonstigen Drittanbietern, deren Leistungen für den Betrieb seiner Website / seines Onlineshops oder seiner Kampagnen erforderlich sind, eigenverantwortlich zuständig, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
§ 11 Vergütung, Zahlungsbedingungen
- Die Vergütung für unsere Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der schriftlichen Vereinbarung mit dem Kunden. Alle Preisangaben verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
- Im Projektgeschäft erfolgt die Vergütung regelmäßig wie folgt, sofern im Angebot nicht abweichend geregelt:
- 50 % der vereinbarten Projektvergütung sind bei Projektbeginn bzw. nach Annahme des Angebots fällig (Vorkasse).
- Die restlichen 50 % sind spätestens 30 bzw. 60 Tage nach Projektbeginn (je nach Vereinbarung) fällig, unabhängig davon, ob etwaige Freigaben oder Mitwirkungen des Kunden vorliegen, soweit eine verzögerte Fertigstellung auf ausstehende Mitwirkungshandlungen des Kunden zurückzuführen ist.
- Bei Retainer-Leistungen (z.B. laufende SEO-, GEO-, SEA-, Social-Media-Betreuung, Wartungsverträge) erfolgt die Abrechnung in der Regel monatlich im Voraus zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
- Zusätzliche Leistungen (Mehrleistungen), die über den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach den vereinbarten Stundensätzen oder gesonderten Pauschalen abgerechnet.
- Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde. Mit Ablauf der Zahlungsfrist kommt der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. Im Verzugsfall sind wir berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen und Leistungen zurückzuhalten.
§ 12 Laufzeit und Kündigung
- Die Laufzeit des Vertrages ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
- Projektverträge enden grundsätzlich mit vollständiger Leistungserbringung und Abnahme des Werks.
- Retainer-Verträge haben, sofern nicht anders vereinbart, folgende Mindestlaufzeiten:
- SEO / GEO: mindestens 9 Monate,
- LinkedIn-Marketing: mindestens 6 Monate, bevorzugt 6–12 Monate,
- SEA-Betreuung: mindestens 3 Monate,
- Wartungsverträge: auf unbestimmte Zeit, monatlich kündbar mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende.
- Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängern sich Retainer-Verträge jeweils um weitere 3 Monate, sofern sie nicht mit einer Frist von 1 Monat zum Ende der jeweils laufenden Vertragsperiode von einer Partei in Textform gekündigt werden.
- Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei trotz Abmahnung nachhaltig gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt oder sich in erheblichem Zahlungsverzug befindet.
§ 13 Verzögerungen, Annahmeverzug
- Termine und Fristen für die Leistungserbringung sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Andernfalls handelt es sich um unverbindliche Plantermine.
- Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund von Umständen aus der Sphäre des Kunden (insbesondere aufgrund verspäteter Mitwirkung, fehlender Inhalte oder Freigaben, geänderter Anforderungen), verlängern sich vereinbarte Fristen und Termine um den Zeitraum der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit. Hieraus entstehende Mehrkosten sind vom Kunden zu tragen.
- Gerät der Kunde in Annahmeverzug, können wir nach vorheriger Androhung angemessenen Ersatz unseres Mehraufwands verlangen, insbesondere für zusätzliche Abstimmungs-, Speicher- und Bereitstellungskosten. Weitere gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 14 Urheber- und Nutzungsrechte
- Soweit wir im Rahmen des Vertrages geschützte Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes schaffen (z.B. Designs, Layouts, Texte, Codes, Konzepte), stehen uns hieran grundsätzlich die Urheber- bzw. Leistungsschutzrechte zu, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung die einfachen, nicht übertragbaren und nicht unterlizenzierbaren Nutzungsrechte an den von uns geschaffenen Werken in dem Umfang, wie es zur vertraglich vereinbarten Nutzung erforderlich ist (z.B. Nutzung einer Website als Unternehmenspräsenz, Nutzung von Texten und Grafiken auf den vereinbarten Plattformen).
- Vor vollständiger Zahlung steht der Kunde nur unter dem Vorbehalt einer jederzeit widerruflichen, einfachen Nutzungserlaubnis, die wir im Falle von Zahlungsverzug oder anderer schwerwiegender Vertragsverletzungen widerrufen können.
- Der Übergang von Nutzungsrechten umfasst nicht unsere internen Methoden, Prozesse, Standardkonzepte, Automationen, Templates und sonstiges Know-how. Diese verbleiben ausschließlich bei uns und dürfen vom Kunden nur insoweit genutzt werden, wie dies zur vertraglich vereinbarten Nutzung der konkreten Ergebnisse erforderlich ist.
- Der Kunde ist ohne unsere vorherige ausdrückliche Zustimmung nicht berechtigt, unsere Leistungen oder Teile davon an Dritte zu veräußern, unterzulizenzieren oder sonst zu übertragen, sofern dies nicht ihrer Natur nach zur vereinbarten Nutzung gehört (z.B. Zugänglichmachung einer Website für die Öffentlichkeit).
- Soweit wir Drittinhalte (z.B. Stockfotos, Schriftarten, Plugins) verwenden, erhält der Kunde Nutzungsrechte nur im Rahmen der entsprechenden Lizenzbedingungen des Drittanbieters. Auf diese werden wir den Kunden hinweisen, soweit dies erforderlich ist.
§ 15 Referenzen
- Wir sind berechtigt, den Namen, die Firma und das Logo des Kunden sowie die für ihn erbrachten Leistungen (z.B. Website, Kampagnen, Projektergebnisse) zu Referenzzwecken in Online-, Print- und sonstigen Medien zu nutzen (z.B. Darstellung auf unserer Website, in Präsentationen oder Angeboten), sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
- Der Kunde kann der Referenznutzung jederzeit für die Zukunft in Textform widersprechen. In diesem Fall werden wir die Referenznutzung innerhalb einer angemessenen Frist einstellen; bereits gedruckte oder veröffentlichte Materialien dürfen jedoch weiter genutzt bzw. nicht zurückgerufen werden.
§ 16 Einsatz von Subunternehmern
Wir sind berechtigt, bei der Erbringung unserer Leistungen geeignete Subunternehmer, Freelancer und externe Spezialisten einzusetzen. Wir bleiben gegenüber dem Kunden jedoch alleiniger Vertragspartner und tragen die Verantwortung für die ordnungsgemäße Leistungserbringung.
§ 17 Schutz vor Abwerbung
- Der Kunde verpflichtet sich, während der Dauer der Zusammenarbeit und für einen Zeitraum von 12 Monaten nach deren Beendigung keine Mitarbeiter von Klick Digital sowie keine von uns im Rahmen des Projektes eingesetzten Freelancer unmittelbar oder mittelbar mit dem Ziel abzuwerben oder zu beschäftigen, es sei denn, wir haben dem vorher ausdrücklich in Textform zugestimmt.
- Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung kann im Einzelfall als unlautere geschäftliche Handlung gewertet werden und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Die Geltendmachung eines nachweisbar höheren oder niedrigeren Schadens bleibt vorbehalten.
§ 18 Gewährleistung
- Soweit wir werkvertragliche Leistungen erbringen, gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, sofern in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.
- Gegenüber Unternehmern verjähren Gewährleistungsansprüche wegen Sach- und Rechtsmängeln bei werkvertraglichen Leistungen innerhalb eines Jahres ab Abnahme, es sei denn, der Mangel beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit oder betrifft Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. In diesen Fällen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
- Unternehmer sind verpflichtet, die Leistungen unverzüglich nach ihrer Ablieferung bzw. Abnahme zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt der Unternehmer die Anzeige, gelten die Leistungen als genehmigt, es sei denn, es handelt sich um einen Mangel, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war.
- Soweit wir Dienstleistungen erbringen (z.B. SEO-, GEO-, SEA-, Beratungs- und Social-Media-Leistungen), finden die Vorschriften über den Dienstvertrag Anwendung; es bestehen keine Gewährleistungsrechte im werkvertraglichen Sinne. Etwaige Pflichtverletzungen begründen gegebenenfalls Schadensersatzansprüche nach Maßgabe von § 19.
§ 19 Haftung
- Wir haften auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nur nach Maßgabe der folgenden Regelungen.
- Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, auch unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen, haften wir nach den gesetzlichen Vorschriften. Das Gleiche gilt bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Übernahme einer Garantie oder bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
- Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner vertrauen darf. In diesem Fall ist unsere Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
- Eine weitergehende Haftung auf Schadens- oder Aufwendungsersatz ist – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten unserer Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
- Wir haften nicht für Schäden, die auf
- Algorithmus-, Richtlinien- oder Systemänderungen von Drittplattformen (z.B. Google, Bing, Meta, LinkedIn, Shopify, Shopware, WordPress, Webflow, ChatGPT, Gemini, Perplexity) beruhen,
- Ausfällen, Störungen oder Einschränkungen dieser Plattformen oder von Hosting-Providern,
- Maßnahmen oder Unterlassungen des Kunden (insbesondere unzureichende Mitwirkung, unzureichende Prüfung und Freigabe von Inhalten) oder
- Eingriffen Dritter (z.B. Hackerangriffe, rechtlich selbstständige Agenturen, eigene SEO-/SEA-Maßnahmen des Kunden)
beruhen, soweit wir diese Umstände nicht zu vertreten haben.
§ 20 Höhere Gewalt (Force Majeure)
- Ereignisse höherer Gewalt, die zu einer nicht nur unwesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung führen, berechtigen die jeweils betroffene Partei, die Leistung um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terroranschläge, Streiks, rechtmäßige Aussperrungen, Epidemien/Pandemien, behördliche Anordnungen, flächendeckende Störungen der Telekommunikations- oder Stromversorgung sowie sonstige unvorhersehbare, von der betroffenen Partei nicht zu vertretende Ereignisse.
- Dauert die Behinderung länger als drei Monate an, ist jede Partei berechtigt, sich von dem Vertrag hinsichtlich des noch nicht erfüllten Teils zu lösen. Bereits erbrachte Leistungen sind in diesem Fall zu vergüten.
§ 21 Datenschutz
- Im Rahmen der Vertragsbeziehung verarbeiten wir personenbezogene Daten des Kunden (und ggf. seiner Mitarbeiter) sowie der Endnutzer der von uns betreuten Online-Präsenzen. Wir halten hierbei die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), ein.
- Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu Art, Umfang und Zwecken der Datenverarbeitung, zu Rechtsgrundlagen, Speicherdauer sowie zu den Betroffenenrechten, ergeben sich aus unserer jeweils aktuellen Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://klickdigital.de/datenschutz/.
- Soweit erforderlich, schließen wir mit dem Kunden eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 22 Aufrechnung, Zurückbehaltung
- Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen unsere Forderungen aufrechnen.
- Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Gegenüber Unternehmern ist das Zurückbehaltungsrecht auf unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenansprüche beschränkt.
§ 23 Abtretungsverbot
Der Kunde ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag ohne unsere vorherige Zustimmung ganz oder teilweise an Dritte abzutreten. § 354a HGB bleibt unberührt.
§ 24 Schrift-/Textform
Soweit in diesen AGB von Schriftform die Rede ist, genügt die Textform im Sinne von § 126b BGB (z.B. E-Mail), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Gesetzliche Formerfordernisse bleiben unberührt.
§ 25 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, deren Wirkung dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt, den die Parteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
§ 26 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der zwingende Schutz durch Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz von Klick Digital. Wir sind jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand in Anspruch zu nehmen.